Papillotieren

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Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Frisur, Techniken.

Beim Papillotieren werden Haarsträhnen zu Sechserlocken aufgedreht. Durch verschiedenartige Papilloten erreicht man natürlich fallende, weiche Wellen- und Lockenfrisuren. Das Wort Papillote entstammt der französischen Sprache und bedeutet „Haarwickel“. Es ist vermutlich die älteste Art der Frisiertechnik.[1]

Papilloten können in liegender oder stehender Form hergestellt werden. Liegende Papilloten werden für flache Wellenfrisuren benötigt. Diese Technik kann nicht bei dauergewellten oder sehr langen Haaren angewendet werden. Zur Herstellung einer Papillote wird das entsprechende Passè sauber abgeteilt und die flach zum Kopf gehaltene Haarsträhne in die Richtung des natürlichen Falls des Haares gekämmt. Bei Papilloten, die später zu Wellen frisiert werden sollen, muss die natürliche Fallrichtung gleichzeitig der Richtung der ersten Welle entsprechen. Diesen Arbeitsgang, den man die „Bettung“ der Papillote nennen könnte, ist außerordentlich wichtig, denn sie bestimmt die Qualität der Frisur.[2]

Einzelnachweise


  1. Rosenberger, Riedel, Clasen, Das neue Friseurfachbuch, S. 179
  2. Rosenberger, Riedel, Clasen, S. 180


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