Ausfrisieren

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Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Frisur, Techniken.

Der Zweck des Ausfrisierens ist es, aus handgelegten Wasserwellen und Papilloten verschiedener Formen wieder eine zusammenhängende, natürlich wirkende Frisur zu machen. Mit der Hand gelegte Wasserwellen werden nach dem Trocknen mit dem Kamm und der Bürste gelockert. Papillotierte Frisurenpartien werden kräftig ausgebürstet und anschließend mit Hilfe von Kamm und Bürste zur gewünschten Frisur geformt.[1] Schmalere Wellenbürsten, runde Lockenbürsten und Toupierbürsten, die mit weicheren und härteren Borsten besetzt sind, eignen sich am besten zum ausfrisieren.[2] Frisuren, die mit Hilfe der Wickelwelle oder des Lockenstabes vorgeformt wurden, werden ähnlich ausgekämmt. Bei der modernen Frisurgestaltung spielt das Ausfrisieren eine nebengeordnete Rolle. Fönfrisuren und luftgetrocknete Frisuren folgen bereits bei ihrer Anlage dem natürlichen Fall des Haares und machen die Abschlussbehandlung des Ausfrisierens oft überflüssig.[3]


Einzelnachweise

  1. Rosenberger, Riedel, Clasen, Das neue Friseurfachbuch, S.184
  2. Constanze Niederhaus: Fachsprachlichkeit in Lehrbüchern, Waxmann Verlag, Münster 2004. S. 59.
  3. Rosenberger, Riedel, Clasen, S. 185


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