Friseurscheren: Japan-Scheren

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Friseurscheren: Japan-Scheren

Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Geschichte, Werkzeuge.

Auch wenn man als Laie keine Japanschere braucht, für den anspruchsvollen Friseur sind Haarscheren aus Japan eine teure and sehr gute Alternative:.Grundsätzlich ist präzises Friseur-Werkzeug, egal ob aus Japan- oder Solingen-Stahl, für extravagante Haarschnitte essentiell.

Geschichte der Japan-Scheren

Die Geschichte der Schere beginnt vor dreitausend Jahren. Funde aus der Zeit 1000 v. Chr. zeigen U-förmige Eisenstücke, deren geschärfte obere Halme gegeneinander gedrückt werden konnten und ursprünglich hautsächlich zum Schneiden von Schafswolle verwendet wurden.

Japanscheren der Marke Joewell


Überreste aus dem Jahre 27 v. Chr. sollen die älteste Schere weltweit darstellen, die eine Schraube oder Niete verwendet, um die Mitte der beiden Flügel zu verbinden. Auf diesem Prinzip beruhend, entwickelt sich die Geschichte der Friseurschere in Japan ab dem Jahr 1871, als dort das erste „Haarschnitt-Gesetz“ erlassen wurde. 


In der Folgezeit erzeugen japanische Handwerker und Ingenieure ein weltweit anerkanntes und nur schwer zu erreichendes Qualitätsniveau für Haarschneidescheren. Die Kombination von Schmiedekunst, Schleifkunst und Verwendung besten Ausgangsmaterials bewirkt die Vormachtstellung der Japan Scheren bis in die Gegenwart.


Der Mythos Japan Scheren bleibt lebendig, nicht zuletzt, weil einige japanische Scherenfabrikanten den Sprung in die Moderne gemeistert haben, ohne ihre traditionellen Werte aufzugeben.

Hersteller von Japan-Scheren (Übersicht)

Zu den weltweit bekanntesten japanischen Herstellern von Friseurscheren gehören die Firma Tokosha mit der Marke Joewell sowie die Firma Kai mit der Marke Kasho.



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