Handel/Händler in Deutschland

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Handel/Händler in Deutschland

Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Allgemein, Hersteller und Händler, Management und Gründung.

Der deutsche Friseurgroßhandel (= der Händler, der seine Ware an den Friseur(salon) vertreibt) ist seit einigen Jahren geprägt von Konzentrationsprozessen. Einige große Unternehmen konnten durch Zusammenschlüsse, Übernahmen oder geographischer Ausweitung der Geschäftstätigkeit ihre Marktanteile erhöhen, während die Zahl kleinerer Händler abgenomen hat.


Die momentan größten deutschen Großhändler wie Gieseke oder Hair Haus verfügen über eine Vertreterriege von bis zu 60 Personen. Im Kontrast hierzu stehen einige Einzelunternehmer, die ihren Handel als "One-Man-Show" betreiben. Aufgrund hoher Marktmacht der großen Unternehmen und eines sich verschärfenden Preisdrucks rücken einige Einzelunternehmer von ihrer Funktion als Vollsortimenter ab und spezialisieren sich auf bestimmte, beratungsintensive Produkte wie Scheren oder Bürsten.


Ein weiteres Charakteristikum des deutschen Friseurgroßhandels ist die Existenz von Einkaufsgenossenschaften oder anderer Händlerverbunde (z.B. Euro Friwa und CMC), in denen sich Händler zusammenschließen, um Einkaufs- oder Lagerkosten zu senken oder andere Synergieeffekte (z.B. gemeinsamer Katalog) nutzen zu können.


In Konkurrenz zum klassischen Großhandel, welcher die Salons vor Ort betreut und/oder Abholmärkte unterhält, ist seit einigen Jahren eine wachsende Anzahl von reinen Online-Händlern getreten.